Selbstdarstellung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) ‘Planen, Bauen, Wohnen’ versteht sich als Ort für konzeptionelle Diskussionen zwischen der Bundes- und Landesebene sowie Experten. Sie tagt dreimal im Jahr an verschiedenen Orten im Bundesgebiet und bildet zu speziellen Themen nach Bedarf Unterarbeitsgruppen. Die BAG setzt sich zusammen aus den zuständigen Abgeordneten und ReferentInnen aus den Landtagen und der grüne Bundestagsfraktion sowie VertreterInnen aus den Landes-Fach-Ags und kommunalpolitisch aktiven BündnisGrünen. Hinzu kommen PlanerInnen, ArchitektInnen, Sozialwissenschaftlerlnnen, Fachleute aus Ministerien, Wohnungswirtschaft, Mietervereinen, Hochschulen, Wissenschaft und aus “der Praxis”. Durch diese Kombination aus Delegierten, Politikern und qualifizierten Gästen ist seit Jahren ein enger Konnex zwischen der Bundes- und der Landesebene und der Meinungsbildung in der Partei gewährleistet.

Inhaltliche Schwerpunkte der BAG

Bei diesem Text handelt es sich um einen Auszug aus der zweiseitigen Selbstdarstellung. Wer mehr lesen will: Den gesamten Text gibt es hier als pdf.

Von Beginn an hat die BAG sowohl mit den Fragen der Raum- und Regionalentwicklung, der Stadtentwicklung und der Wohnungspolitik, beschäftigt. Wohnungs-, Bau- und Planungspolitik umfasst darüber hinaus Teile der Steuerpolitik (steuerliche Rahmenbedingungen der Wohnungsbaupolitik) und der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik (ein großer Teil des Arbeitmarktes im Baubereich ist durch Aufträge der öffentlichen Hand induziert und abgesichert). Für die BündnisGrünen ist die Beibehaltung eines eigenen Marktsegments im Wohnungsbau für Nachfragerinnen mit niedrigem Einkommen wie auch für Minderheiten, Die am freien Wohnungsmarkt nur schwer eine Wohnung erhalten können, unverzichtbar. Ein weiterer Baustein einer sozial ausgewogenen und die MieterInnen schützenden Wohnungspolitik ist der Mieterschutz und der Ausbau von Mieterrechten.

Nach mehr als 30 Jahren Stadtsanierung sind die städtebaulichen Missstände unter neuen Vorzeichen zu diskutieren. Einerseits steht in Ostdeutschland die Aufgabe an, den Verfall vieler wertvoller Altstädte zu stoppen, andererseits müssen die Trabantenstädte und sonstigen Hochhausgebiete des Sozialen Wohnungsbaus revitalisiert werden.

Neben der Wohnungspolitik beschäftigt sich die BAG mit den Belangen der Stadt- und Raumentwicklung. Arbeitsschwerpunkt sind die Auswirkungen des demografischen Wandel auf die Städte und Regionen und die Entwicklung von Anpassungsstrategien. In dieser Thematik, die alle raumbedeutsamen und raumwirksamen Planungen und Entwicklungen umfasst, wird deutlich, dass das Arbeitsfeld der BAG in hohem Maße querschnittsorientiert und ressortübergreifend ausgerichtet ist.

Bündnis 90/Die Grünen wollen die Siedlungsentwicklung nicht selektiven Marktinteressen opfern, sondern eine ressourcen- und die Freiraume schonende Lenkung des Stadtwachstums bei Vorrang der Innenentwicklung (,,Stadt der kurzen Wege”), den Abbau der Übermobilität bei umweltschonender Bewältigung des notwendigen Stadtverkehrs, die Aufwertung und Entwicklung siedlungsnaher Freiräume, die Erhöhung der Wohnumfeldqualität und eine Demokratisierung der Planungskultur durch Transparenz und mehr Öffentlichkeit der Planungsprozesse.

Jahresberichte der BAG

An dieser Stelle finden sich die Jahresberichte über die Arbeit der BAG Bauen und Wohnen. Sie bieten einen Überblick über die Arbeit in diesem Jahr:

Jahresbericht 2008/2009Jahresbericht 2006Jahresbericht 2005

SprecherInnen

Die SprecherInnen vertreten die Fachthemen der BAG nach außen, aber auch innerhalb von Bündnis 90/DIE GRÜNEN:

SprecherInnen

Elke Kleinwächter-Jarnot
Fredericiastr. 12,
14050 Berlin
E-Mail

Uwe Grund
Hannover
E-Mail